Wölfe   
 

 

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Wölfe - Bilder & Infos

 Wölfe sind ganz besondere Tiere, die in der Tierwelt durch ein augeprägtes Sozialverhalten auffallen. Sie vereinen Schönheit, Kraft, sozialen Umgang und ein besonderes Wesen in sich und wurde zu Unrecht über Jahrhunderte von Menschen verfolgt und gejagdt, dabei nahe an den Rand der Ausrottung gebracht. Der Schäferhund, den wir heute kennen ist letztlich ein domestizierter Wolf und seit langer Zeit treuer Begleiter des Menschen. Kaum noch wegzudenken als Freund oder Arbeitskollege. Das Riechorgan eines Hundes ist ca. 20x so gut entwickelt, wie das eines Menschen. Sie sind in der Lage tausende von Gerüchen zu unterscheiden und während der Spurensuche auszufiltern. Dabei beherrschen sie die Fähigkeit zwischen der sogenannten heißen und bereits erkalteten Spur zu differenzieren.

 Sie unterscheiden menschliche Schweiß-Gerüche im wesentlichen nach Hitzeschweiß, Antrengungsschweiß und Angstschweiß. Beim Angstschweiß scheiden sich die Geister, es gibt widersprüchliche Aussagen dazu. Fakt ist, das Wölfe wie Hunde diesen wahrnehmen und u.U. entsprechend darauf reagieren, was sich meist darin äussert, das sie die Angst ihres Gegenübers riechen und ihn somit nicht ernstnehmen oder gar respektieren.

 Dank vieler Bemühungen wurden in den letzten Jahren in Europa wieder erfolgreich Wolfsrudel angesiedelt und die Wolfspopulation erholt sich langsam. Es wird einige Zeit brauchen bis die Wölfe sich von der früheren Vernichtungsaktion durch den Menschen erholt haben, aber wir sind auf dem richtigen Weg!

 Information:

 lat. Bezeichnung ist Canis Lupus, ein Raubtier aus der Familie der Hunde, das in vielen Standortrassen über die ganze Welt verbreitet ist, auch an den Polarkreisen, an vielen Orten aber ausgerottet ist. Sehr variabel in Form & Farbe, wobei die nördl. Rassen (z.B. der weiße Polarwolf) größer und ebenmäßiger gefärbt, die südlichen kleiner und bunter sind (z.B. der Indische Wolf, Canis Lupus pallipes). die Kopf-Rumpf-Länge schwankt von 100 bis 140 ca, die Schwanzlänge von 30 bis 48 cm, die Schulterhöhe von 65 bis 90 cm und das Gewicht von 30 - 80 Kg.

 Der europäische Wolf ist gewöhnlich graubraun und schäferhundgroß. Obwohl Raubtier ist er in Notzeiten Allesfresser, der auch Insekten, Aas oder Feldfrüchte nimmt. Er ist von der Abend- bis zur Morgendämmerung aktiv. Überfälle auf Menschen sind nur äusserst selten belegt. Jedes Rudel hat ein festes, mit Kot und Urin markiertes Revier, das sich über etliche Km² erstreckt. Der Leitwolf und die weitere soziale Rangfolge werden durch eine strenge Beißordnung bestimmt, nach deren Festlegung sich die Wölfe friedlich untereinander verhalten. Im Winter rotten sich die ordischen Wölfe, auf das Wolfsgeheul hin, zu Großrudeln zusammen, in denen auch die Paarung erfolgt. Die Paarung rangniederer Tiere wird dabei verhindert. Nach 60-65 Tagen wirft die Wölfin 4-8 Junge in selbst gegrabenen Erdhöhlen oder natürl. Verstecken, von den oft nur 75-50% überleben. In kargen Zeiten mit geringem Nahrungsangebot evtl. sogar nur 25% der Jungtiere. Während die Jungen 2 Monate von der Mutter gesäugt werden (die in dieser Zeit üblicherweise vom Rudel miternährt wird), wird das Geheck vom Rüden bwacht. Später werden die Jungen mit vorverdauter Nahrung an die später übliche Nahrung gewöhnt. Der Wolf ist die Stammform des Haushundes.

 

 

         

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